Erholung

Inhalt

  • Wandertipps
  • Green Care
  • Geschichte

Wandertipp

Gehzeit: 2,5 Std.
Höhenunterschied: ca. 250 Hm
Weglänge: 6 km
Karte zur Wanderung erhältlich
Hundeverbot
öffentliche Verkehrsmittel
Weg markiert u./od. beschildert
Verpflegungsmöglichkeit
Parkplätze am Ausgangspunkt
Wandertipp Detailversion
(als PDF zum Ausdrucken)
Ausgangspunkt: Besucherzentrum Sparbach
Wegverlauf: Vom Besucherzentrum in den Naturpark – auf dem Hauptweg vorbei an Kleintiergehege, Naturparkhaus, Lenauteich,
Galerie der Wildtiere – zur Ruine Johannstein– von dort über die Köhlerhausruine (571 m) zur Dianawiese mit Dianatempel – retour über den Schacherplatz zum Ausgangspunkt.
Karte dazu im Besucherzentrum erhältlich.
Wegen frei laufender Wildschweine sind KEINE HUNDE erlaubt!

Green Care

Informationen zu Green Care im Naturpark Sparbach folgen in Kürze

weiterführende Informationen finden Sie unter: www.greencare.at

Eine Studie zur Gesundheitswirkung von Waldlandschaften: https://bfw.ac.at/cms_stamm/GreenCareWald/pdf/BFW_Bericht147_2014_GreenPublicHealth.pdf

Eine allgemeine Information zu Green Care Wald: https://bfw.ac.at/cms_stamm/GreenCareWald/pdf/wohlbefinden_und_lebensqualitaet_im_gruenen_bereich_2016.pdf

 

 

Geschichte

Schon lange vor der Eröffnung des Naturparks Sparbach 1962 waren das Gebiet um Sparbach und die Liechtenstein´schen Besitzungen Gegenstand umfangreicher Landschaftsgestaltung zur Erbaulichkeit und Erholung der Menschen.

Prof. Dr. Lothar Machura, am Entstehen des Naturparks maßgeblich beteiligt, beschrieb dessen Entwicklung folgendermaßen: „Bis zum Jahre 1945 besaß die Umgebung von Mödling mit dem Sparbacher Tiergarten, am Ende der Hinterbrühl, ein beliebtes Ausflugsziel. Seiner ursprünglichen Widmung entsprechend handelte es sich um ein eingezäuntes Wildreservat von 420 ha Fläche, in dem besonders Mufflons und Damwild gehegt und gejagt wurden. Diese Hinweise wären aber ungenügend, wollte man hievon die eigen­tümlichen Wesenszüge des einstigen Sparbacher Tiergartens ab­leiten. Vielmehr handelte es sich um ein sorgfältig ausgewähltes Stück Wienerwald, das Feldmarschall Fürst Johann I. von Liechtenstein (1760 bis 1836) in sein großzügiges Programm zur Neugestaltung der Land­schaft um Mödling eingeschlossen hatte.“

Ganz befangen in der romantischen Baugesinnung und Naturbe­trachtung seiner Zeit, ließ dieser nicht nur die damaligen Schafweiden der „kahlen Höhen“ um Mödling mit Schwarzkiefern aufforsten und durch Wiesen begrünen, er veranlasste auch den Bau des Husaren­tempels, des „schwarzen Turms“, des Amphitheaters und sonstiger Kunstruinen und Zierbauten sowie die Restaurierung der Mödlinger Burg und der Ruine Johannstein in Sparbach.

Nicht weniger als 1.600 ha umfasste die großzügig gedachte und auch entsprechend kostspielige Planung zur Umgestaltung und Ver­schönerung der Umgebung von Mödling. Zur Anpflanzung von Baum- und Strauchgruppen wurde auf dem steinigen Terrain Erde angeschüttet. Die angepflanzten Gehölze muss­ten aufwendig bewässert werden. Die im Sinne des englischen Land­schaftsgartens neu gestaltete Landschaft in der Hinterbrühl wurde durch schöne, auch in den Felsen gesprengte Wege und Pfade erschlossen.

So entstand ab 1812 ein Tiergarten um das umgebaute Sparbacher Schloss, der mit einer Mauer und teilweise Palisaden umgeben wurde. Im umzäunten Gebiet wurden Damwild, Rehe, Hirsche und Wildschweine ausgesetzt. Die prachtvoll angelegten Aussichts- und Wildwiesen wurden durch romantische Tempel-, Triumphbogen- und sonstige Ruinenbauten ergänzt.

Diese im Geiste der Romantik zu einem Englischen Landschaftsgarten umgestaltete Wienerwaldlandschaft zog viele Wiener an, darunter Ferdinand Raimund, Ferdinand G. Waldmüller und auch Nikolaus Lenau.

Nach einem Text von Prof. Dr. Lothar Machura

Weiterführende Informationen dazu finden Sie in unserer ausführlichen Informationsbroschüre zum Naturpark: „Baumriesen, Schwarzkittel und romantische Ruinen“, die käuflich im Besucherzentrum erworben werden kann.